Archive for the 'Kurioses' Category

Gegoogleeartht…

Für alle Google Earth-Fans haben wir unsere Route (einschließlich der besuchten Orte und einiger Fotos) in Google Earth angelegt: Alle Straßen, alle Restaurants, alle Übernachtungen, alle Umwege und alle Drehorte. Für uns zur Erinnerung - für alle Anderen zum Stöbern. Außerdem unerlässlich für eine Reise zu den Originalschauplätzen des Films ;)

Einfach das .kmz-File (103 KB) herunterladen (Rechte Maustaste und “Ziel speichern unter…”) und in Google-Earth öffnen.

Viel Spaß.

Fazit

  • 10750 Meilen (17300 km) geflogen
  • 3841 Fotos geschossen
  • 4335 Meilen (6977 km) auf texanischen Straßen zurückgelegt
  • 10x bei Starbucks gewesen
  • 12 Nächte in Motels verbracht
  • 35x geduscht
  • 39 Insektenstiche bekommen (Mosquitos, Fire Ants, Spiders…)
  • 88 Stunden Rohmaterial gefilmt
  • 75x „It’s nice to meet you!“ gesagt
  • 13 Tage deutsche Musik gehört
  • 28 Drehtage durchgestanden
  • 22x Fast Food gegessen
  • 1x bei Mc Donald’s gegessen
  • 662x über Dips und Bumps gefahren
  • 17 Nächte bei Sarah in Manor geschlafen
  • 3x Deutschland vermisst
  • 84 Rehe gesehen
  • 5500 Gigabyte Festplattenkapazitäten ausgeschöpft
  • 2 Tage zum Ausspannen gehabt
  • 21 tote Rehe gesehen
  • 99 Liter Kaffee getrunken
  • 10x New Braunfels besucht
  • 3.021.846 Insekten mit der Windschutzscheibe gekillt
  • 25x die Autoscheiben geputzt
  • 34 Burger gegessen
  • 11 Visitenkarten zugesteckt bekommen
  • 5x bei Chili’s gegessen
  • 15 Minuten Luckenbach
  • 6 Tage Houston
  • 4x gekränkelt
  • 46 Stockwerke in weniger als 6 Sekunden gefahren (Fulbright Tower Houston)
  • 2 Stockwerke in mehr als 30 Sekunden gefahren (University of Texas, Austin)
  • 22 Flugstunden abgesessen
  • 8x in Fredericksburg gewesen
  • 1 Mikrofon verloren
  • 36x „May I have the receipt, please?“ gefragt
  • 5x durch den Security Check am Flughafen gejagt
  • 57 Liter Dr. Pepper getrunken (Regular, Diet, Vanilla, Diet Vanilla, Cherry, Cherry Vanilla, Diet Cherry Vanilla)
  • 7 Nächte zu Gast bei Mary und Barry Irwin (New Braunfels) gewesen
  • 116 überfahrene Stinktiere, Hunde, Katzen, Waschbären und Undefninierbares gesehen
  • 0 Armadillos (Gürteltiere) gesehen
  • 824 Liter Benzin für nur 414,39 Euro getankt!
  • 2 Mietwagen runtergenudelt
  • 36 Tage Fleisch gegessen
  • 623 Interviewfragen gestellt

Ein paar Worte über Postkarten…

An alle, die in den vergangenen Wochen sehnsüchtig auf Postkarten aus Texas gewartet haben: Es gibt einfach keine Postkarten in Texas! Jedenfalls haben wir sie bisher nicht gefunden (Marktlücke!) - Alles, was es hier gibt, sieht ungefähr so aus wie das Beispiel unten. Und das wollten wir weder uns noch Euch zumuten.
Wir müssen euch dahingehend also leider enttäuschen. Aber mal ehrlich: Wir sind ja sowieso nicht zum Urlaub machen hier, wer kriegt schon Postkarten von Geschäftsreisenden ;)

Close Encounter Of The Car Kind

Bekanntlich muss man in den USA so ziemlich überall mit dem Auto hinfahren, so auch heute vom unserem Motel in Houston zum Supermarkt. Allerdings nahm diese kleine Autofahrt von Alex und mir eine unerwartete Wendung. Nach einem U-Turn auf einer zweispurigen Strasse beschleunigte ich auf der linken Spur, um die Grünphase noch zu erwischen. Dann fährt doch tatsächlich dieser grüne Pick-Up zwischen den Autos auf der rechten Spur auf meine und will seelenruhig weiterfahren. Nicht mit mir! Trotz Vollbremsung und dank regennasser Fahrbahn gelang es mir noch, ihn hinten links voll zu erwischen. Got ´Ya, Buddy! Keinem ist was passiert außer dem obligatorischen Blechschaden, dem “Fender Bender” wie man hier sagt. Wir bekommen nun wohl wieder ein neues Auto. ;) Da die Mietwagenfirma in solchen Fällen die Einschaltung der Polizei verlangt, warteten wir eine geschlagene dreiviertel Stunde auf den Officer, der niemals kam. Es gelang uns aber dann, das dritte an uns vorbeifahrende Polizeiauto zum Anhalten zu bewegen, wobei der Cop uns freundlich aber bestimmt mitteilte, dass er keine Unfälle aufnimmt und uns nur ein Formblatt aus dem Fenster reichte - zum Austausch von Adressen und Versicherungsdaten. Auf der 24-Stunden-Hotline der Mietwagenfirma ist natürlich seit Stunden niemand zu erreichen…

Ein Glück, dass der Schaden so klein ist, dass das Auto noch immer fährt… In Abwandlung einer beliebten Redensart hier in Texas: You should see the other car!

Zwischen den Welten

Ja, ich weiß… ich schreibe zu selten. Shame on me! Ich hatte ja so meine Zweifel als Alex dieses Blog eingerichtet hat, da ich irgendwie wusste, dass es schwierig werden könnte, es auch zu füttern. Ich hatte die vergangene Woche absolut keine Zeit zum Schreiben, was mir sehr leid tut. Ehrlich! Aber eigentlich könnt ihr euch nicht beschweren, denn immerhin bemüht sich zumindest der Herr Produzent, spät nachts noch Bilder hochzuladen, wenn meine Äuglein schon zugefallen sind.

Die vergangene Woche bestand aus ziemlich vielen Ortswechseln: Wir waren in Doss, Fredericksburg, New Braunfels, Austin und Houston. Wir filmten acht Tage am Stück. Dabei machte uns tatsächlich ein paar Mal das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn wenn’s in Texas doch mal regnet, then it’s raining cats and dogs!

Ich interviewte unter anderem Vernell und Presley (unser Rancher-Ehepaar in Doss), sowie Bill und Diane in ihrem Haus in New Braunfels. Außerdem zeigte uns Presley seine Rinder, Ziegen und Wildschweine – und ließ uns mal wieder auf seinem Pickup Truck über Stock und Stein quer durch die Prärie mitfahren.

In New Braunfels filmten wir die Vorbereitungen für das Wurstfest, wobei Matthias am darauffolgenden Tag noch einmal von Austin nach New Braunfels düsen musste: Arbeitsteilung war angesagt; während ich in Manor Material sichtete und Termine mit Protagonisten vereinbarte, und Alex am Drehbuch für seinen Diplomfilm schrieb, fing Matthias Bilder vom Aufbau auf den Wurstfest Grounds ein.

In Austin trafen wir auf die beiden Germanistik-Studentinnen Louise und Erin, die für die deutsche Show im Uni-Radio verantwortlich sind. Wir durften mit ins Studio und hörten seit langem mal wieder deutsche Radionachrichten (Deutsche Welle), vorgelesen von Louise. Die beiden sehen die Radioshow vor allem als Gelegenheit ihr Deutsch zu üben und den anderen Studenten junge deutsche Musik schmackhaft zu machen. Ein Interview mit den beiden ist für kommenden Mittwoch angesetzt.

Am Samstag ging es auf eine Ranch nach La Grange zu einem Familienfest der Koenig Family. Rodney Koenig ist Anwalt in Houston und wir lernten ihn und seine Frau Mary in den vergangenen Tagen besser kennen. (Kleine Randbemerkung: Mary ist Englischlehrerin, und eine ihrer ersten Schülerinnen vor ein paar Jahrzehnten in Beverly Hills war… Carrie “Prinzessin Leia” Fisher. Deshalb hat sie auch einen Korb voll original verpackter “Star Wars”-Figuren in ihrem Esszimmer stehen – eigentlich für die Enkel, aber “Star Wars”-Fan Matthias durfte sich später auch eine mitnehmen…)

Wie ihr bereits den Bildunterschriften entnehmen konntet, waren wir am Samstag Abend auf dem “Consular Ball” im Intercontinental Hotel in Houston eingeladen, bei dem Rodney und Mary repräsentative Aufgaben hatten. Auf dem diesjährigen Ball wurde Deutschland geehrt, was wohl nur alle 15 Jahre passiert. Hier trafen sich vor allem Konsule aus verschiedenen Ländern und wichtige Personen aus der Wirtschaft. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen war Ehrengast und der deutsche Generalkonsul Rainer Münzel gab uns seine Telefonnummer. Unser Fazit nachts um Null Uhr: Nach einer gewissen Menge Alkohol sind alle Menschen gleich – egal ob reich oder arm, Prinz oder Student. Außerdem hatten wir an dem Abend noch einen kleinen persönlichen Triumph: Wir waren technisch besser ausgestattet als das Filmteam des Discovery Channels, welches uns hin und wieder im Weg herum stand! ;)
Hier weiterlesen… ‘Zwischen den Welten’

Billboards to Houston

Im Anschluss an den Dreh in La Grange, TX, ging’s mit Vollgas nach Houston, um einen wichtigen Abendtermin mit Rodney einhalten zu können. Um Euch mal ein Gefühl vom Fahren über die Interstate-Highways zu vermitteln, haben wir die einzige Abwechslung, die es auf diesen Strecken gibt, festgehalten: Billboards und Straßenschilder. Abgesehen davon geht es für Stunden immer nur geradeaus ;)






In Houston erwartete uns mal wieder das totale Kontrastprogramm: Der 56. Consular’s Ball im InterContinental, wo Rodney in einer wichtigen Funktion eingespannt war. Darüberhinaus wurde in diesem Jahr Deutschland geehrt, was auch immer das heißen mag. Zufall: Der deutsche Generalkonsul in Houston, Rainer Münzel, ist ein waschechter Karlstädter (!) und ehemaliger Theologie-Student der Uni Würzburg. Kann man es also doch zu was bringen, wenn man aus der Ecke kommt ;)

93° F

Um Euch mal wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, gibt es erstmal “nur” eine Reihe von Fotogalerien… Für ausführliche Berichte finden wir gerade keine Zeit.



Secrets & Lies…

An sich finde ich es hier in Texas ja wirklich schön, aber was einem hier so über den Weg kriecht und krabbelt, das kann einem ganz schön zu schaffen machen - vor allem, wenn man nie ein großer Freund von Insekten war. Besonders Spinnen gibt es hier in den schillerndsten Farben, wobei die Wahrscheinlichkeit, einer der beiden giftigen Arten zu begegnen wohl eher gering sein soll. Jedenfalls verbringt man doch erhebliche Zeit damit, vor dem Schlafengehen in alle Ecken und Ritzen zu leuchten, um feindselige Angreifer rechtzeitig vernichten zu können. Da tut es gut, wenn die Drehtage lang und anstrengend sind, und man ohne viel Nachzudenken schnell einschlafen kann.

Vor zwei Tagen sitzt dann auch ein Skorpion auf dem Wohnzimmerteppich. Cheryl, unsere Gastgeberin in Manor, kennt da nichts und zerknirscht es zwischen zwei Schuhen. Auf meine Frage, ob der Skorpion denn auch zustechen würde, antwortet sie trocken: “I could lie to you, but to be honest: If a scorpion finds you, it will sting you. No matter, if it feels aggravated or not. It’s just his way of handling things.” (Ich könnte Dir jetzt was vormachen, aber um ehrlich zu sein: Wenn ein Skorpion Dich findet, wird es Dich stechen. Egal, ob es sich von Dir bedroht fühlt oder nicht. Das ist nun mal seine Art.)
- Aber kriecht er denn auch in die Betten?
- “Ah… well… I could lie to you again, but you know……” (Mmh… Naja… Auch in der Hinsicht könnte ich Dir was vormachen, aber……)

Ach. Die Matratze, die für mich aufgeschlagen wurde, liegt gerade Mal einen Meter entfernt - und noch einige Nächte dort vor mir.

Ein Freund für’s Leben…

Hallo interessierte Leser,

da ich auch hier in Texas von vielen schon darauf angesprochen wurde, ein kurzer Exkurs über ein hier unersetzliches Equipmentteil. Der Hut – also mein Hut – der (wie ihr sicher als eifrige Bilderbetrachter schon bemerkt habt) auf meinem Kopf fest verankert ist. Er schützt nicht nur vor der hier gnadenlos brennenden Sonne, sondern kann zusätzlich als Kühlluftfächer, Sonnenblende für die Kamera und vieles mehr dienen. Natürlich ist dies in meinem Fall kein original Texas-Hut wie er hier von fast jedem getragen wird (Oftmals aus Stroh oder Filz, bei den Amis hier natürlich auch aus Plastik erwerbbar). Vielmehr handelt es sich um einen Lederhut aus einem anderen sonnengeplagten Land: Australien. Er wurde aus gutem Känguruleder gefertigt und von mir im Ursprungsland erworben. Aus schmerzlicher Erfahrung hatte ich bereits bei anderen Filmprojekten gelernt, dass ein Baseballcap zwar gut aussieht und auch die Augen vor dem Licht schützt, aber außer dem Gesicht allerdings alle anderen Kopfpartien ungeschützt bleiben. Daher der nun original australische, rundum Sicherheit bietende Outback-Hut. Gleichzeitig ist seine Krempe flexibel und ist somit weder beim Fotografieren noch beim Bedienen der Filmkamera störend im Weg. Die Vorteile, bzw. die Nachteile einer nicht adäquaten Kopfbedeckung hat Alex heute schmerzlich erfahren müssen (Stichwort Krebsrot), so dass für unseren morgigen Sonntag erstmal der Kauf eines Texas-Cowboyhutes auf dem Plan steht. Am Ende dieses Trips können wir sicherlich dann auch einen nicht repräsentativen Vergleichstest anbieten, wessen Cowboyhut – in Australien heißen die Personen allerdings Ringer – den Strapazen und Anforderungen eines Filmes besser gewachsen ist.

Change Oil Soon

Bei nur noch “2% Oil Life” haben wir uns doch dazu durchgerungen, beim Autoverleih am Flughafen vorbeizuschauen. Aus dem Ölwechsel, auf den uns die Bordelektronik seit zwei Tagen hingewiesen hat, wurde kurzerhand ein Autowechsel, der nicht ohne weitreichende Folgen für unseren Alltag blieb: