Jetzt gibt’s endlich auch Filmausschnitte zu sehen:
Archive for the 'Bilder' Category
Kaum ist die neue Fassung fertig, geht’s auch schon auf eine kleine Tournee:
“Pretzels, Polka & The Pursuit of Happiness” wird im Rahmen der so genannten “Findlingstournee” in vier Orten Mecklenburg-Vorpommerns gezeigt.
Hier die Vorführtermine im Einzelnen:
05. Februar 2009 | 20:00 Uhr | Stralsund:
Spielort: “Scheelehaus” (Filmclub Blendwerk), Fährstraße 23/24, 18439 Stralsund
06. Februar 2009 | 20:00 Uhr | Sassnitz, Insel Rügen:
Spielort: “Lichtspiele” Sassnitz e.V. (Grundtvighaus), Seestraße 3, 18546 Sassnitz
07. Februar 2009 | 20:00 Uhr | Greifswald:
Spielort: “Ikuwo” (Filmclub Casablanca e.V.), Goethestraße 1, 17489 Greifswald
08. Februar 2009 | 20:00 Uhr | Brüssow:
Spielort: Kulturhaus (Filmclub Brüssow e.V.), Am Alten Sportplatz, 17326 Brüssow
Als Vorfilm läuft mein Experimentalfilm “Graphit auf Leinwand” (11 min.), der erst kürzlich von der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden mit dem Prädikat “wertvoll” ausgezeichnet wurde.
Ich werde im Anschluss an die Filmvorführungen zu einem Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung stehen.
Ich weiß, ein Update ist schon lange fällig… zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass mich das Sichten, Protokollieren und Organisieren meines Materials in den letzten Wochen regelrecht aufgefressen hat. 88 Stunden Rohmaterial sind eben kein Pappenstiel. Aber jetzt bin ich durch!!! Alles gesehen, alles haarklein notiert, jetzt kann es losgehen mit dem Konzipieren und Schneiden! Nach dem ursprünglichen Zeitplan hätte ich damit bereits vor zwei Wochen anfangen sollen. Aber darüber sollte ich jetzt nicht nachdenken, sondern lieber einfach loslegen mit der Arbeit.
In den letzten Wochen herrschte also Ausnahmezustand - und bis zur Diplomabgabe Ende Januar wird sich das wohl auch nicht ändern. Was das im Konkreten bedeutet, kann man sich ja denken: Nackenverspannungen, viereckige Augen, dreckige Wohnung, Fertigpizza und Nudeln mit Pesto, Rückenschmerzen, Panik-Attacken, Lustlosigkeit, verstärkter Kaffee-, Cola- und Alkoholkonsum, klaustrophobische Anfälle, Vernachlässigung von Familie und Freunden, Appetitlosigkeit, und so weiter und so fort. Völlig überflüssiger Zusatz-Stress blieb mir leider nicht erspart: geschlagene fünf Wochen lang wurde unser Bad aufgrund eines Wasserschadens komplett saniert, in dieser Zeit hatten wir also weder Dusche noch Waschmaschine in der WG. Es kostete Zeit und Nerven ständig zum Duschen und Wäsche waschen außer Haus gehen zu müssen, hinzu kam der tägliche Baustellenlärm ab 8 Uhr früh direkt neben meinem Arbeitszimmer… Staub und Schutt überdeckten schließlich Tag für Tag von Neuem die ohnehin vernachlässigte Wohnung, was aber wenigstens Ausrede genug war, um nicht putzen zu müssen.
Eigentlich wollte ich auch sämtliche gedrehte Interviews (insgesamt ca. 18 Stunden gesprochener Text) selbst abtippen… Solche Interviewmitschriften sind extrem wichtig, damit ich anhand der Texte inhaltlich weiterarbeiten kann und die wichtigen Sätze wiederfinde. Diese Arbeit selbst zu erledigen ist sinnvoll, da man währenddessen einen tiefen Einblick in das Material bekommt und bereits bewusst oder unterbewusst selektiert. Dennoch musste ich aus Zeitgründen den Job abgeben… Nena Adamik tippte dankenswerterweise in den letzten zwei Wochen alle Interviews für mich ab - jetzt muss ich die ca. 270 Seiten “nur” noch lesen und auswerten.
Letzten Donnerstag kam Herr Wagner, mein Erstprüfer, aus Stuttgart angereist, um einen Einblick in mein Material zu bekommen. Kaum zu glauben, aber sechs Stunden reichten nicht ganz aus, um einen Überblick über sämtliche Protagonisten und Drehorte zu geben. Dennoch konnten einige Ideen zum Konzept überdacht und neue entwickelt werden.
Leider kann ich es mir nicht leisten zwischen Weihnachten und Silvester ein paar Tage frei zu machen. Fest und Braten beschränken sich also auf das Nötigste. Erstaunlich genug, dass ich es geschafft habe Geschenke aufzutreiben und zu verschicken - was wäre die Welt nur ohne Online-Shopping!
In diesem Sinne wünsche ich allen treuen Lesern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2008!
Unsere letzte Drehwoche hatte es ganz schön in sich. Acht Drehtage am Stück, und zwar in folgender Reihenfolge: Austin, Doss, Austin, New Braunfels, La Grange, Doss, New Braunfels. Schlecht geplant, wird der ein oder andere jetzt vielleicht sagen… Dieser etwas ungute Ablauf ergibt sich jedoch daraus, dass wir versuchen mussten, am Ende noch einmal alle Protagonisten vor die Linse zu holen. Außerdem waren wir an Ereignisse gebunden, wie etwa das Wurstfest in New Braunfels oder die Hunting Party zur Eröffnung der Jagdsaison in Doss. Dennoch: Wir haben’s überlebt und einige wichtige und tolle Bilder einfangen können. Es hat sich also gelohnt!
Zu einigen dieser letzten Stationen habt ihr ja schon ein paar Infos bekommen und Bilder gesehen… Besonders erwähnenswert ist aber natürlich noch das Wurstfest- “the ten day salute to sausage”. Geworben wird auch mit dem Spruch: “The best times are Wurst times”! Hier wird zwar viel Bier getrunken (sogar deutsches Importbier, ist allerdings etwas teurer als amerikanisches Bier), gefeiert wird aber die Wurst. Statt eines Bierfass-Anstichs wird hier eine lange Wurst angebissen… Ich will aber nicht zu viel vorweg nehmen, ihr sollt euch das Spektakel im fertigen Film ansehen. Jedenfalls meinen die Amerikaner, der einzige Unterschied zwischen dem Oktoberfest in München und dem Wurstfest in New Braunfels sei der, dass man bei ihnen Bier nur aus Plastikbechern trinken und nicht auf den Tischen tanzen dürfe. Mal sehen was ihr dazu sagt, wenn ihr den Film gesehen habt. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß bei diesem äußerst skurrilen Event. Kleine Anekdote: Als wir Hunger bekamen, verließen wir drei Deutschen übrigens das Fest und gingen bei Chili’s Tex-Mex essen - dabei hätte es vor Ort alle nur erdenklichen Formen von angeblich deutschem Essen gegeben…
Am Montag Abend, 5. November 2007, beendeten wir die fünfwöchigen Dreharbeiten. Noch in der Nacht ging’s zurück nach Austin. Unseren letzten Tag in den Staaten verbrachten wir im Großen und Ganzen mit Highspeed-Shopping und Koffer packen. Am Abend gab es noch selbstgemachtes Chili bei Cheryl, Sarah und Kate in unserer Homebase in Manor. Um zwei Uhr nachts waren dann endlich alle Koffer gepackt, zum Teil allerdings mit erheblichem Übergewicht. (Die paar Kilo mehr wurden uns am Flughafen erlassen, trotzdem mussten wir fast 400 Dollar für unsere drei Zusatz-Koffer mit Filmequipment blechen!)
Mittwoch früh verabschiedeten wir uns wehmütig von unseren Gastgebern und von dem tollen Texas-Wetter. Alex und ich hatten einen sehr angenehmen und ruhigen Flug zurück nach Deutschland, Matthias’ Rückflug hingegen gestaltete sich als schwieriger. Sein Flieger hatte anfängliche Probleme mit den Motoren, weshalb sich nicht nur der Start um zwei Stunden verzögerte. Die Maschine konnte letzten Endes auch nicht in der üblichen Reisehöhe fliegen und verbrauchte dadurch mehr Treibstoff als vorgesehen. Statt in New York musste er in Cincinnatti zwischenlanden. Sein Anschlussflug nach Frankfurt konnte zwar umgebucht werden, so dass er kaum später als geplant am nächsten Morgen in Frankfurt eintraf - sein Gepäck blieb in Cincinnatti allerdings auf der Strecke. Glücklicherweise wurden die herrenlosen Koffer nicht gleich wegen Terrorgefahr gesprengt… Mit eineinhalb Tagen Verspätung wurden sie wohlbehalten vor seiner Haustür in Karlstadt abgeliefert.
In Anbetracht dieser Umstände können wir den seltsamen Fluggast, der in unserer Maschine direkt neben uns saß, ja nicht wirklich als störend bezeichnen. Eigentlich ein junger Typ, der einen netten Eindruck machte. Doch schnell stellte sich heraus, dass er mit der Spezies Mensch nicht wirklich viel anzufangen weiß - um nicht zu sagen, dass er Menschen verabscheute. Neben Sätzen wie “Don’t touch me!”, die sich Alex anhören musste, und Situationen, in denen er meinen Fuß angewidert zur Seite stieß, damit dieser unter keinen Umständen auf sein Hoheitsgebit der Sitzreihe rutschen konnte, war immer wieder zu beobachten, wie er kopfschüttelnd und mit verachtendem Blick die anderen Fluggäste beobachtete - sollten diese mal zu laut lachen, zu lange an der Toilette anstehen oder versehentlich etwas fallen lassen. Da hat er sich mit der Economy-Class aber auch dummerweise genau den falschen Ort für seine Lebenseinstellung rausgesucht.
Jetzt sind wir also wieder zurück in Deutschland und wurden gleich von Dauerregen und winterlichen Temperaturen begrüßt, als hätten wir das wirklich vermisst. Nein, haben wir nicht, um das noch mal klar zu stellen! Deshalb weigern wir uns seit unserer Rückkehr hartnäckig, unsere Wintermäntel bzw. -jacken anzuziehen. Nicht mehr lange aber, dann zwingt uns die Kälte in die Knie. Die Auswirkungen des Jetlag meinen wir immer noch zu spüren, aber vielleicht liegt der Grund für unsere Müdigkeit auch am schlechten Wetter. Wir haben’s jetzt schon wieder satt!
Ihr merkt, wir sind nicht so ganz froh darüber, wieder hier zu sein.
Dennoch sind wir alle froh, dass der Dreh vorbei ist. Es hat Spaß gemacht, und wir haben die Zeit in Texas sehr genossen, aber die Anstrengungen nach fünf Wochen waren genug: Jetzt fühlen wir uns alle urlaubsreif!
Am 3. November wird in Texas die Jagdsaison eröffnet - und das feiert man im Doss Country Store mit einer inzwischen legendären Hunting Party, bei der auch Presley und Vernell Arhelger nicht fehlen.
Nach der Partynacht hieß es früh aufstehen, denn gegen 11 Uhr erwartete uns schon wieder das Wurstfest in New Braunfels. Unterwegs stießen wir noch auf ein echtes Stück Wilden Westen: Luckenbach, Texas. Population: 3!
Nach einem kurzen Abstecher für einen Tag nach Austin, wo wir Halloween auf 6th Street feierten, ging es am Donnerstag Abend weiter nach New Braunfels. Dort stand der Freitag ganz im Zeichen von Wurst, denn das Wurstfest 2007 feierte seine Eröffnung (Bilder folgen bald!).
Samstag morgen mussten wir aber schon wieder aufbrechen nach La Grange zu unserem letzten Treffen mit Rodney und Mary Koenig in ihrem Wochenendhaus. Dort sah unser Drehplan gerade mal vier Stunden Aufenthalt vor, bevor es am Abend erneut nach Doss ging…
Wir sitzen am Flughafen in Austin und versuchen schnell noch, das Blog mit Infos der letzten Tage zu füttern. Daher gibt’s den ganzen Aufwasch jetzt im Schnelldurchgang…
Nachdem wir Downtown Austin auf dem Drehplan durch hatten, ging es am Dienstag und Mittwoch verganger Woche wieder ins Hinterland nach Doss, der ländlichen Community, der auch Presley & Vernell Arhelger angehören und die gerade mal 150 Einwohner zählt…
Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal frei! Kein Dreh, keine Interviewvorbereitungen, keine Telefonate mit Protagonisten, kein Material sichten… Das war auch bitternötig nach fast vier Wochen Dauerstress. Ich will euch mal den Ablauf eines Drehtages beschreiben, denn selbst hier vor Ort werden wir verdutzt angeschaut, wenn wir erzählen, dass wir nicht mal Zeit für einen Kinobesuch am Abend finden.
Hier also Beispiel-Drehtag Nr. 20:
Freitag, 26. Oktober 2007
Houston/TX:
- 7:00 a.m. Continental Breakfast im Motel in Houston: Wässriger Kaffee und 1 Banane pro Person
- 8:00 a.m. Drehbeginn: Wir fahren immer und immer wieder die Skyline von Houston ab und versuchen im Berufsverkehr vom Highway aus einigermaßen unverwackelte Aufnahmen aus dem Auto heraus zu machen.
- 10:00 a.m. Wir lassen das Auto in einem teuren Parkhaus Downtown stehen und machen uns mit Kamera und Stativ auf die Suche nach geeigneten Motiven in der Innenstadt, möglichst ohne uns von Security Officern oder Policemen erwischen zu lassen.
- 12:30 p.m. Mit knurrenden Mägen suchen wir das nächstgelegene Fast Food Restaurant auf: Wendy’s. Während wir in einer recht langen Schlange warten, suchen wir uns unsere Burger-Combos raus. Ich bestelle natürlich wieder ein Sandwich, das sonst anscheinend nie jemand bestellt, jedenfalls dauert es geschlagene 15 Minuten bis es fertig ist. Alex und Matthias haben ihre Burger zu dem Zeitpunkt natürlich längst schon verdrückt. Ich schiebe mir also schnell das Sandwich zwischen die Zähne und trinke mein Dr. Pepper im Auto aus.
- 01:00 p.m. Wir fahren in das Stadtviertel, in dem Rodney und Mary Koenig wohnen. Wir sammeln Schnittbilder vom Haus von außen und der umliegenden Neighborhood.
- 02:00 p.m. Wie ausgemacht, kommen Mary und Rodney heute für uns früher als sonst nach Hause. Während sie sich umziehen, bauen wir unser Equipment für ein ausführliches Interview im Wohnzimmer auf. Mit Lichtaufbau und der Verlegung von Ansteckmikros dauert das rund 40 Minuten.
- 03:00 p.m. Wir beginnen mit dem Interview, wissend, dass Mary sich bereits um 5 Uhr wieder fertig machen muss, um beim Aufbau einer am Abend stattfindenden Charity-Party zu Gunsten der Bach Society zu helfen.
- 05:00 p.m. Mary wird aus dem Interview entlassen und geht sich umziehen. Wir bauen für ein Einzelinterview mit Rodney um.
- 05:30 p.m. Interviewbeginn mit Rodney.
- 06:30 p.m. Rodney zieht sich für die Charity-Party um und fährt los. Er überlässt uns die Schlüssel für das Haus, damit wir später nachkommen können. Die Party beginnt um 7 p.m. und wir wollten eigentlich pünktlich da sein, um den Auftritt einer deutschen A Capella Gruppe nicht zu verpassen… Aber wir müssen erst noch Schnittbilder im Innern des Hauses drehen, da wir keine Zeit haben werden, noch einmal nach Houston zu fahren. Die Pause, die längst vorgesehen (und auch nötig) ist, ist übrigens gestrichen.
- 07:15 p.m. Wir packen unser Equipment zusammen, holen unsere Anzüge aus dem Auto und werfen uns innerhalb weniger Minuten in Schale. Auf der Einladung heißt es: Cocktailkleid oder Business Attire.
- 07:30 p.m. Für die Snacks, die uns Mary als Trost für die gestrichene Pause in die Küche gestellt hat, ist keine Zeit mehr. Wir sehen zu, dass der Hund und die Katzen nicht mit davon laufen, während wir unser Equipment packen und düsen los.
- 07:45 p.m. Ankunft beim Haus der Charity-Veranstaltung. 45 Minuten Verspätung. Wir laden unser Equipment aus und platzen mitten in die Gesangsdarbietung des Ensemble “Amarcord” aus Dresden rein. Kamera und Mikro an und los! Wir kommen gerade noch rechtzeitig, um wenigstens die Darbietung der letzten beiden Stücke festzuhalten. Danach fangen wir noch Bilder der Räumlichkeiten (eindrucksvolles Haus!) und der Partygäste ein, speziell von unseren Protagonisten. Natürlich werden wir allen möglichen Leuten vorgestellt, die uns immer wieder darauf hinweisen, dass wir uns doch auch was vom Buffet nehmen sollen… welches übrigens vorzüglich aussieht (italienische Antipasti und Tiramisu). “Thank you, but we have to work first! We’ll grab something later.” (Danke, aber wir müssen erst arbeiten, wir nehmen uns dann später was.) ist mittlerweile unser Standardspruch auf solchen Veranstaltungen geworden.
- 09:45 p.m. Drehschluss! Die meisten Gäste sind bereits gegangen, die letzten sind gerade im Aufbruch. Wir kratzen die Reste vom Buffet zusammen und sitzen auf einem Sofa im Wintergarten - eine zerknautschte, ehemals Appetit anregende Tiramisu auf dem feierlich gedeckten Tisch neben uns. Die Bediensteten spülen die letzten Gläser und räumen nach und nach auch das Dessert weg. Viel geht in unsere Mägen eh nicht rein, nachdem das Mittagessen über 9 Stunden zurückliegt. Dann wird uns noch ein Six-Pack Beck’s Light zugesteckt, das man hierzulande aber nicht mal als Beifahrer während der Fahrt trinken darf. Alkoholische Getränke dürfen im Auto nur ungeöffnet mitgeführt werden.
- 10:30 p.m. Equipment zusammenpacken und Aufbruch nach Austin. Die ersten zwei Stunden fahre ich, dann übergebe ich um 00:30 a.m. das Steuer an Alex, der die zwei Stunden schon mal
vorgeschlafen haterfolglos versucht hat, ein wenig zu schlafen. - 01:30 a.m. Ankunft in unserem Hauptquartier in Manor (bei Austin). Wir fallen hundemüde ins Bett und freuen uns auf ein komplett drehfreies Wochenende…
Das Wochenende wurde dann endlich mal sinnvoll genutzt: Shopping!
Die Klamotten sind hier zum Großteil wirklich billiger als bei uns in Deutschland - es lohnt sich also. Trotzdem ist Shoppen nicht mit Ausspannen vergleichbar, was vielleicht auch mal nicht schlecht gewesen wäre. Es hat trotzdem Spaß gemacht. Außerdem war endlich mal Zeit, die Abende mit Sarah zu verbringen. Da bin ich nun schon seit Wochen ihr Gast, die Augenblicke, die wir uns in dieser Zeit über den Weg gelaufen sind, lassen sich aber an einer Hand abzählen. Am Sonntag gab’s Dinner im Tokyo Steakhouse: Ein Samurai-aehnlicher Koch bereitet das Essen direkt am Tisch zu - inklusive flammendem Inferno - was schon fast als Performance Kunst bezeichnet werden kann
Auch das Publikum wurde miteinbezogen, also wir. Unsere Disziplin: “Flying Tokyo Shrimps” - Samurai-Koch wirft - wir fangen! Und zwar nur mit dem Mund! Mit Ausnahme von Matthias sind wir dabei allesamt klaeglich gescheitert. Alex’ Brille sah hinterher ungefaehr so aus wie die Windschutzscheibe unseres Mietwagens, nachdem wir durch das insektenreiche Ranchland hinter Fredericksburg gefahren sind.
Wenn wir uns nach diesem Wochenende zwar nicht unbedingt körperlich fitter fühlen, so doch zumindest seelisch. Mit guter Laune ging’s am Montag nach Downtown Austin, wo wir nochmals die beiden Studentinnen Erin und Louise auf dem UT Campus trafen. Und am Abend weiter nach Fredericksburg, wo wir Dienstag früh auf der Ranch von Presley und Vernell Arhelger drehen werden.
Yeehaw und gute Nacht!











































































































































