Für alle Google Earth-Fans haben wir unsere Route (einschließlich der besuchten Orte und einiger Fotos) in Google Earth angelegt: Alle Straßen, alle Restaurants, alle Übernachtungen, alle Umwege und alle Drehorte. Für uns zur Erinnerung - für alle Anderen zum Stöbern. Außerdem unerlässlich für eine Reise zu den Originalschauplätzen des Films 
Einfach das .kmz-File (103 KB) herunterladen (Rechte Maustaste und “Ziel speichern unter…”) und in Google-Earth öffnen.
Viel Spaß.
Weil wir mit “Cowboys in Lederhosen” nicht nur geographisch, sondern auch technisch gesehen Neuland betreten, will ich mal ein paar Worte zum Thema HD-Dreh, P2-Technik und Workflow los werden. Also eine Menge technisches Mambojambo, um das alle Nicht-Interessierten im besten Fall einen weiten Bogen machen.
Zu den Basics: Wir drehen mit einer Panasonic HVX200E im P2-Format, d.h. wir zeichnen nicht auf Videoband auf, sondern auf Speicherkarten. Wochenlang hatten wir uns im Vorfeld mit dem Handling der Daten und der Formatvielfalt bei HD-Video auseinandergesetzt. Vieles ist neu und unerprobt – nicht nur für uns, sondern wohl auch für andere. Erfahrungsberichte sind noch rar und die Meinungen gehen in alle Richtungen. Fragen kamen auf: Wie geht man mit der riesigen Datenmenge um, deren Größe gerade beim Dokumentarfilm schwer einzuschätzen ist? Wie viel Speicherplatz wird nötig sein, um ein vernünftiges Drehverhältnis zu erzielen? Wie sichert man die Daten mindestens zweifach ab? Wie lange dauert die Datenübertragung bei der Sicherung? Wer führt Buch über die Daten, kümmert sich um die Sicherung, das Abladen und Neuformatieren der Karten? Wie und wo kann man Material vernünftig sichten?
Bei all diesen Fragen muss zusätzlich noch beachtet werden, dass wir für die Dauer der Dreharbeiten keine stationäre Homebase haben: Wir sind mobil, können Daten also nicht auf stationären Rechnern sichern, sondern müssen ein System finden, das sich Abend für Abend schnell aufbauen und einfach bedienen lässt, das leicht und transportabel ist.


Uns stehen zur Aufzeichnung 4 P2-Karten á 8 GB zur Verfügung sowie Panasonics mobiles Festplattenlaufwerk AJ-PCS060G (das so genannte P2Store mit 60 GB Speicherplatz) und ein Focus FS-100 FireStore (mit 100 GB, deutscher Vertrieb durch die Como GmbH). Wir kommen also auf 192 GB Speicherkapazität, bis alle Karten, das P2Store sowie das FireStore randvoll sind – und wir gezwungen sind, diese Daten auf einen permanenten Speicher zu übertragen. Wieviel 192 GB in Minuten sind hängt vom HD-Format ab.
Hier weiterlesen… ‘P2-Technik beim Dokumentarfilm (Teil 1)’
Im Anschluss an den Dreh in La Grange, TX, ging’s mit Vollgas nach Houston, um einen wichtigen Abendtermin mit Rodney einhalten zu können. Um Euch mal ein Gefühl vom Fahren über die Interstate-Highways zu vermitteln, haben wir die einzige Abwechslung, die es auf diesen Strecken gibt, festgehalten: Billboards und Straßenschilder. Abgesehen davon geht es für Stunden immer nur geradeaus





In Houston erwartete uns mal wieder das totale Kontrastprogramm: Der 56. Consular’s Ball im InterContinental, wo Rodney in einer wichtigen Funktion eingespannt war. Darüberhinaus wurde in diesem Jahr Deutschland geehrt, was auch immer das heißen mag. Zufall: Der deutsche Generalkonsul in Houston, Rainer Münzel, ist ein waschechter Karlstädter (!) und ehemaliger Theologie-Student der Uni Würzburg. Kann man es also doch zu was bringen, wenn man aus der Ecke kommt
