Bekanntlich muss man in den USA so ziemlich überall mit dem Auto hinfahren, so auch heute vom unserem Motel in Houston zum Supermarkt. Allerdings nahm diese kleine Autofahrt von Alex und mir eine unerwartete Wendung. Nach einem U-Turn auf einer zweispurigen Strasse beschleunigte ich auf der linken Spur, um die Grünphase noch zu erwischen. Dann fährt doch tatsächlich dieser grüne Pick-Up zwischen den Autos auf der rechten Spur auf meine und will seelenruhig weiterfahren. Nicht mit mir! Trotz Vollbremsung und dank regennasser Fahrbahn gelang es mir noch, ihn hinten links voll zu erwischen. Got ´Ya, Buddy! Keinem ist was passiert außer dem obligatorischen Blechschaden, dem “Fender Bender” wie man hier sagt. Wir bekommen nun wohl wieder ein neues Auto.
Da die Mietwagenfirma in solchen Fällen die Einschaltung der Polizei verlangt, warteten wir eine geschlagene dreiviertel Stunde auf den Officer, der niemals kam. Es gelang uns aber dann, das dritte an uns vorbeifahrende Polizeiauto zum Anhalten zu bewegen, wobei der Cop uns freundlich aber bestimmt mitteilte, dass er keine Unfälle aufnimmt und uns nur ein Formblatt aus dem Fenster reichte - zum Austausch von Adressen und Versicherungsdaten. Auf der 24-Stunden-Hotline der Mietwagenfirma ist natürlich seit Stunden niemand zu erreichen…
Ein Glück, dass der Schaden so klein ist, dass das Auto noch immer fährt… In Abwandlung einer beliebten Redensart hier in Texas: You should see the other car!

















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